Newsletter 02/2019

Liebe Vereinsmitglieder


Nach einem wunderschönen Sommer und Herbst warten die Einen bereits schon fast sehnsüchtig auf den Winterauftakt und somit auf die Saisoneröffnung vom 14./15. Dezember 2019, während die Anderen sicherlich noch einige sonnige Herbsttage in der schönen Grächner Umgebung geniessen möchten. Zum Glück können wir das Wetter nach wie vor nicht selber bestimmen – hingegen beeinflussen schon, aber das ist eine andere Geschichte.


Der «Bankanlass» vom 21. Juni in der Wohnresidenz St. Jakob war spannend und interessant. Herzlichen Dank an Mike Tura und Damian Schnidrig von der Raiffeisenbank sowie Bruno Anthamatten als Gastgeber.


Das Harley-Treffen vom 23. Juni fand einen guten, aber doch etwas geringeren Anklang als im vergangenen Jahr. Wir schreiben das dem Sonntag als Durchführungstag zu. Wir werden mit den Marketingverantwortlichen von Grächen über die Zukunft des Harley-Treffens die notwendigen Gespräche führen.


Leider mussten wir den «Mini-Schleif» vom 24. August mangels Anzahl Teilnehmer kurzfristig absagen. Vermutlich müssen wir das Datum noch einmal überprüfen und eher wieder in den September verschieben – was meint ihr dazu?


Mit dem aktuellen Newsletter möchten wir noch einmal auf die Thematik der Saison- & Jahreskarten eingehen und kurz auf die Begründung zum Beschluss von «Grächen Tourismus» eingehen.


Weil meine Gedanken auch schon langsam in Richtung Winter schweifen, hoffe ich recht viele von Euch am Neujahrsapéro vom 3. Januar 2020 begrüssen zu können.


Freundliche Grüsse

Peter Aegerter, Präsident Verein Zweitwohnungseigentümer Grächen (vzw-grächen)

Der Vorstand berichtet


Antrag zur Handhabung Saison- & Jahreskarten zum Einheimischen Tarif

Am 30.9.2019 hat nun endlich das seit längerer Zeit eingeforderte Gespräch zwischen Vertretern von Grächen und des vzw-grächen stattgefunden. In Visp trafen sich die Herren Adrian Dennler (VR-Präsident TUG AG), Hannes Schalbetter (Präsident Tourismusverein Grächen & St. Niklaus), Dr. Berno Stoffel (CEO TUG AG) sowie Max Meier und meine Wenigkeit vom vzw-grächen. Unser Ziel war eine Verbesserung der Bezugsmöglichkeiten der Bergbahnkarten als in der vergangenen Wintersaison.


Wir haben die Anliegen der Mitglieder aufgenommen und folgende Fragen zur Diskussion gestellt:

1. Wieso kann pro Eigentümer (wenn mehr als 1 Wohnung betroffen ist) nicht das gesamte Kontingent gemäss Kurtaxenpauschale bezogen werden?

2. Kann die Bedingung des Verwandtschaftsgrades (nur 1. Grad) aufgehoben werden, so dass beispielsweise auch für die Grosskinder Karten bezogen werden können?

3. Können die Lebenspartner mit Ihren Kindern die Bezugsberechtigung erlangen?

4. Könnten nicht auch die Lebenspartner bei nicht gleichem Wohnsitz (heute eine durchaus gelebte Form der Partnerschaft) miteinbezogen werden?

5. Goody für Doppelbezugsberechtigte (Zweitwohnungseigentümer und Aktionäre Bergbahnen) der Jahres- & Saisonkarten zum Einheimischen Tarif


Die Antworten zu unseren Fragen fielen zwar nicht alle zu unserer absoluten Zufriedenheit aus, aber die allermeisten Begründungen konnten wir schlussendlich auch verstehen. Zur Frage 1 muss leider festgehalten werden, dass das Missbrauchspotential sehr hoch ist. Entsprechende Erfahrungen werden immer wieder gemacht, wenn bei den Stationen Kontrollen der Karten gemacht werden! An und für sich bedenklich aber tatsächlich teilweise Usanz. Zudem würde tatsächlich eine gewisse Ungleichstellung gegenüber den Einheimischen (gilt eben für das ganze Oberwallis) ausserhalb von Grächen geschaffen. Zweitwohnungsbesitzer mit mehr als einer Wohnung erhielten mehr Karten als der Kreis der Einheimischen.

Auch die Frage 2 wurde negativ beantwortet, obwohl wir argumentiert hatten, dass die Enkel doch die Kunden von Morgen sind. Und sich Grächen als familienfreundliche Feriendestination, doch innovativ zeigen und nicht die aktuelle SBB-Regelung anwenden sollte. Einen totalen Erfolg konnten wir zur Frage 3 erwirken. Die Gleichstellung des/r Lebenspartner/in und deren Kinder, soll ab sofort erfolgen. Die Abos können unter der Voraussetzung, dass die entsprechenden Dokumente vorgelegt werden, ebenfalls zu ermässigten Kosten bezogen werden. Leider wurde die gleiche Akzeptanz für Partnerschaften bei ungleichem Wohnsitz (Frage 4) verweigert. Vielleicht ist ja diese Wohnform noch etwas zu modern? Die Antwort zu Frage 5 steht noch aus. Der Vorstand will sich zu dieser Frag noch beraten. Wir sollten eine Antwort erhalten.


Obwohl unsere Anliegen nicht alle auf fruchtbaren Boden gestossen sind können wir festhalten, dass der vzw-grächen als Partner der touristischen Organisationen ernst genommen und akzeptiert wird. In diesem Sinne sind wir uns im Thema Bezugsbedingungen für die Bergbahnkarten tatsächlich nähergekommen. Besten Dank


Internet-Auftritt

Unsere Homepage wird laufend bewirtschaftet. Anregungen, Hinweise und Fragen nehmen wir gerne entgegen. Haben Sie gewusst, dass Sie die Vermietung Ihrer Wohnung auf unserer Homepage über folgenden Link bewerben können? https://www.vzw-graechen.ch/vermieten

Bei dieser Gelegenheit: abonnieren, liken und teilen Sie uns auf Facebook und Instagram unter VZW-Graechen!


Die Stimme der Mitglieder

Wir freuen uns immer wieder über die doch recht zahlreichen und meist positiven Rückmeldungen zu unserem Tun. Für Euer Engagement möchten wir herzlich danken und Sie gleichzeitig auffordern weiterhin am Ball zu bleiben…

Gesellschaftliche Anlässe


Kommende Anlässe:

- Freitag, 3. Januar 2020 / 17.30 Uhr: Neujahrsapéro 2020 (Terrasse der Walliserstube)

- Freitag, 10. April 2020 / 16.00 Uhr: Generalversammlung 2020

Walliserdiitsch


Zum Zeichen der Verbundenheit mit dem Wallis im Allgemeinen und Grächen im Speziellen, wollen wir uns zur Aufgabe machen im Newsletter jeweils einen Mundartbegriff zu erklären. Nach Wikipedia wird das Walliserdiitsch – oder Walliserdeutsch – wie folgt beschrieben:


Walliserdeutsch sind die Dialekte der Deutschschweizer im Kanton Wallis. Sie gehören zur höchstalemannischen Dialektgruppe und werden von den rund 80'000 Oberwallisern gesprochen. Strukturell weitgehend identisch sind insbesondere die in einigen Bergdörfern des Piemonts und im Tessin gesprochenen Walserdialekte. Die Sprachgrenze zum französischsprachigen Unterwallis verläuft nördlich des Rottens entlang des Bachs Raspille zwischen dem zweisprachigen Siders (frz. Sierre) und Salgesch und südlich des Rottens im Bereich des Pfynwalds.

Nachdem wir bisher einige Begriffe erklärt haben, befassen wir uns heute mit einer Redewendung:

«Rier sus nit z wit äfort, suscht müöscht sus de väliicht baald ga reichu» Ä Rier sus nit z wit äfort, suscht müöscht sus de väliicht baald ga reichu bedeutet; weise niemanden forsch ab, denn du wirst vielleicht bald seine Hilfe brauchen; verurteile niemanden unüberlegt, du musst dein Urteil vielleicht bald schon widerrufen.

111 Ansichten

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